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Autor-Archiv: philipp.thueler

Arbeitsbedingungen

Beginn der Umsetzung von 42+4 im Spital Wallis

Heute beginnt die Umsetzung der 42+4-Stunden-Woche im Spital Wallis mit der Einführung derer in der Notaufnahme des Centre hospitalier du Valais Romand (CHVR). Diesen Sommer hat der ASMAVal (vsao Sektion Wallis) mit dem Spital Wallis einen neuen GAV abgeschlossen. Dieser sieht vor, dass bis spätestens 1. Januar 2029 42+4 in allen Abteilungen umgesetzt ist. Mit der Einführung der 42+4-Stunden-Woche soll unter anderem die Work-Life-Balance verbessert werden, das Risiko für Burnout und Fehler reduziert werden, das Arbeitsgesetz eingehalten und die strukturierte Weiterbildung gestärkt werden. (Bild: Spital Wallis)

Politik

Ja zum Gegenvorschlag für medizinische Versorgungssicherheit

Die Verfügbarkeit wichtiger medizinischer Güter ist kritisch für die Versorgungssicherheit der Schweiz, insbesondere in Krisensituationen. Der vsao befürwortet darum im Grundsatz den Gegenvorschlag zur Versorgungssicherheits-Initiative und fordert gleichzeitig, dass noch weitere Aspekte einbezogen werden. So sind die Forschung und Entwicklung zentral für den Zugang zu Medikamenten und wichtigen Therapien. Weiter sind nicht nur Arzneimittel, sondern auch andere medizinische Güter wie beispielsweise diagnostische Kits essenziell und sollten ebenfalls berücksichtigt werden. (Bild: Mi)

Dienstleistungen

Weiterhin keine Fortschritte beim SIWF – Jetzt muss die FMH handeln

Das SIWF hat am 20. Oktober gemeinsam mit der FMH eine Online-Informationsveranstaltung zur aktuellen Lage in Bezug auf die Titelerteilung durchgeführt. Leider erfuhren die rund 400 Teilnehmenden nichts Neues und das SIWF konnte keine Auskunft dazu geben, bis wann die Bearbeitungsdauer wieder auf die angestrebten drei Monate sinken wird. Für die Betroffenen und den vsao ist dies sehr enttäuschend. Wir haben deshalb heute erneut einen offenen Brief an die FMH gerichtet, auf Initiative unserer Genfer Sektion. Darin fordern wir ein Treffen mit der FMH-Präsidentin Yvonne Gilli. Die FMH muss nun die Führung übernehmen und einen wirksamen und realistischen Plan zur Lösung dieser Krise vorlegen – noch vor der Ärztekammer vom 6. November, an der über die bereits eingereichten vsao-Anträge diskutiert wird (Senkung der Bearbeitungsdauer, Gebührenerlass, finanzielle Unterstützung für Betroffene).